Über Lebensmittelimitate und afrikanische Hähnchenbauern

„Wohin die wählerische Attitüde, nur noch die feinsten Teil zu essen, führen kann, zeigt sich in Westafrika. Entwicklungspolitische Gruppen und afrikanische Bauernvertreter protestieren dagegen, dass die EU große Mengen Hähnchenflügel und andere weniger edlen Geflügelteile dorthin exportiert. Das billige Fleisch hat in Kamerun und anderen Ländern Tausende lokaler Geflügelzüchter ruiniert. Da es als Gefrierfleisch angelandet wird, und in Afrika oftmals die Kühlkette nicht funktioniert, erkranken Zehntausende an Salmonellen. All dies ist ein Nebeneffekt davon, dass Europäer fast nur noch Brust und Keule essen wollen.“

…genau das hab ich auch schonmal erzählt, wurde aber eher belächelt. Trotzdem: „It are fact!“ (Kein Rechtschreibfehler)

Vielleicht sollte man sich mal Gedanken machen, was mit dem Resten eines Huhns, Schweins oder Rinds passiert, wenn man nur noch Steak, Filet oder Keule kauft. Nun ja. Quelle dieses Zitats ist ein Artikel der Welt online: Imitate in der Küche. Größtenteils stimme ich dem Autor auch zu, Imitate müssen ja nicht zwangsläufig schlecht sein, aber der Verbraucher sollte wissen dürfen, was er kauft. Lesen, ist interessant!

Noch keine Kommentare

Noch keine Kommentare.

Kommentarfeed TrackBack-Indentifikations-URI

Kommentieren