Nachtrag zu DNS-Sperren

Da hybraries schon vor ein paar Tagen das Thema Internetzensur ansprach… .

Ja, zuerst hieß es ja, die Stoppschilder sollen nur „Gelegenheitskonsumenten“ von Kinderpornos abschrecken. Bekannt ist der Kritikpunkt, dass das wirklich eine gute Art ist, gegen den Missbrauch von Kindern vorzugehen, natürlich… . Aber jetzt bewahrheiten sich anscheinend die Befürchtungen, die viele schon hegten: Zuerst nur ein Stoppschild, nichts weiter. Dann sollen doch die IP-Adressen der „Gestoppten“ geloggt und an Strafverfolgungsbehörden gegeben werden, obwohl es zuerst hieß, dass das nicht passieren würde. Und nun? Die ersten Politiker bringen schon weitere Sperren ins Gespräch (Glücksspielseiten, wahrscheinlich bald auch nationalsozialistische Inhalte, wer weiß was noch?).

Sicher, liebe Herrscherklasse, wenn man von „Internetzensur“ sprach, machte man sich verdächtig, weil man ja die die Kinderschänder davonkommen lassen will und Missbrauch unterstützt. Niemand hat die Absicht, Zensur einzuführen. Ja, klaaar. Wir sehen ja, das ihr niemals einfach weitere Sperren einführen wollt.

Einen weiteren Eintrag zu dem Thema hat schon ochropyra von MOTHER OCTOPUS (zu finden in der Blogroll links) verfasst, lests mal.

3 Kommentare

  1. Oh, vielen Dank.

    • Das war übrigens der 50. Kommentar in diesem Blog. Mini-Jubiläum :D

      • …und es werden mehr kommen. Wer ist eigentlich für die Zensur verantwortlich? Lass uns da mal schöne handschriftliche Briefe hinschreiben.


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